The Calligraphy Cut Company GmbH folgen

Frank Brormann erhält als erster Friseurmeister Deutschlands für Calligraphy Cut den Seifriz-Preis 2018.

Pressemitteilung   •   Jul 20, 2018 15:26 CEST

Seifriz-Preis 2018 für Frank Brormann und den Calligraphy Cut

Der Verein Technologietransfer Handwerk e.V. hat zusammen mit der Zeitschrift „handwerk magazin“ zum 30. Mal den Transferpreis Handwerk + Wissenschaft (Seifriz-Preis) verliehen. Wissenschaftliche Studie der FH Münster bestätigt die hohe Qualität des Calligraphy Cut.

Oelde, 20. Juli 2018/Gaby Günther – Eine Auszeichnung der ganz besonderen Art wurde erstmals einem Friseurmeister in Deutschland zuteil. Frank Brormann erhielt für seine Erfindung des Calligraphy Cut in Verbindung mit der Studie der FH Münster durch Prof. Jürgen Peterseim in festlichem Rahmen in Stuttgart diese wunderbare Auszeichnung verliehen: den Seifriz-Preis 2018.

Calligraphy Cut im Video/Preisverleihung: www.handwerk-magazin.de/seifriz-preistraeger-2018-calligraph

Frank Brormann entwickelte in seinem Unternehmen 3600 Haare GmbH in Oelde (www.360gradhaare.de) die Haarschneidetechnik „Calligraphy Cut“, bei der Haare mit einer Art Messer in einem bestimmten Winkel schräg angeschnitten werden. Das Produktdesign des ergonomisch perfekt geformtem und besonders ästhetischem Calligraphy Cut wurde in enger Zusammenarbeit mit sieger design entwickelt und realisiert.

Durch den schrägen Schnitt wird die Grundfläche der Schnittkante größer. Das Haar bekommt dadurch mehr Fülle, wird elastischer und frisierbarer. Werkstofftechnik-Spezialist Professor Jürgen Peterseim untersuchte an der Fachhochschule Münster im Rahmen einer Studie die Schnittflächen von unterschiedlichen Haartypen, die mit verschiedenen Schneidwerkzeugen geschnitten wurden. Dafür wurde ein Rasterelektronenmikroskop mit 5000-facher Vergrößerung verwendet. Das Ergebnis beweist, dass der Calligraphy Cut ein konstantes Schneidergebnis sichert und die Haarspitzen schont. Dadurch wird mehr Fülle und Elastizität erzeugt.

Erfinder Frank Brormann ist in seiner Begeisterung nicht zu bremsen: „Wer mich kennt, weiß: Calligraphy Cut ist für mich mehr Philosophie als Werkzeug. Mir geht es nicht darum, die Schere zu ersetzen! Ich will etwas anderes. Ich bin nicht auf der Suche nach dem perfekten Haarschnitt. Ich will ein Gefühl. Ich will in die Haare meiner Kunden greifen und denken „Wow – fühlt sich das gut an!“. Ich will die glücklichen Gesichter sehen, wenn der Calligraph das Haar berührt. Ich will sehen wie das Haar „tanzt“, wenn die Kundin den Salon verlässt. Deswegen bin ich Friseur geworden. Der Calligraph ist das Tool, das mir genau das ermöglicht. Er schneidet das Haar immer exakt im Winkel von 21 Grad an. Dadurch erhält es einen Bewegungsimpuls und wird flexibel und LEBENDIGER – es schwingt. Mehr Volumen, mehr Glanz, weniger Spliss und wie eine Massage. Vielleicht ist das DOCH der perfekte Haarschnitt?“

Visualisierung der Haar-Schnittoberfläche: Schere, Messer und Calligraph im Vergleich

Die wissenschaftliche Studie der FH Münster bestätigt: Der Calligraph sichert ein konstantes Schneideergebnis und schont nachhaltig die Haarspitzen. Im Auftrag von Calligraphy Cut wurde an der FH Münster im Fachbereich Maschinenbau die Schnittoberfläche differenter Haare visualisiert.

Konkret wurden rasterelektronenmikroskopische Fotos (REM-Fotos) im Vergrößerungsbereich bis 5000-fach aufgenommen. Untersucht wurden Haare unterschiedlicher Beschaffenheit: unbehandeltes Haar, coloriertes Haar, coloriertes-gepflegtes Haar sowie graues Haar. Die Bildergebnisse der wissenschaftlichen Studie belegen es. Der Schnitt mit dem Calligraphen erzielt bei jedem Haartyp kontinuierlich gute Ergebnisse. Die Schnittoberfläche ist stets durch ein sehr homogenes und einheitliches Aussehen gekennzeichnet. Die Berandung der Schnittfläche an der Haaroberfläche weist im Vergleich zur Schere und zum Messer nur sehr geringe Abbrüche und Grate auf. Die Schnittoberfläche ist homogen und glatt.

Welche Schlussfolgerungen lassen diese Ergebnisse für calligraphierte Haare zu?

Friseurexperte Axel Meininghaus, Leiter der Friseurakademie Meininghaus, sowie Frank Brormann,

Erfinder des Calligraphy Cut-Konzeptes, sehen beim Schnitt mit dem Calligraphen drei wesentliche Vorteile:

  • -Der vorgegebene und im Instrument eingebaute 21°-Winkel des patentierten Calligraphen The 21 stellt sicher, dass das Haar immer in einem konstanten Winkel geschnitten wird. Das Haar erhält hierdurch einen gezielten Bewegungsimpuls und wird flexibler und elastischer.
  • -Ähnlich wie ein schräg angeschliffener Diamant kann das Haar mehr Licht in der Spitze reflektieren und glänzt dadurch stärker. Die vergrößerte Oberfläche der Haarspitze ist in der Lage, mehr Pflege aufzunehmen.
  • -Die fest verankerte Klinge im Calligraphen verhindert ein ‚Flattern‘ und sorgt für einen sauberen Abschnitt fast ohne Grate. Das Haar neigt zu weniger Spliss. Nach Versiegelung der Haarspitze durch spezielle Pflege-Produkte findet Spliss erst deutlich später statt.

Dieses einzigartige Ergebnis wird bei allen geprüften Haartypen erzielt – unabhängig davon, ob es sich um unbehandeltes, coloriertes, coloriert-gepflegtes oder graues Haar handelt.

Über Frank Brormann

Frank Brormann ist Friseurmeister, Erfinder, Buchautor und „lebt“ seine Philosophie. Er absolvierte seine Ausbildung als Friseur in Forchheim auf der Friseurschule Meininghaus und legte 1988 die Meisterprüfung in Düsseldorf ab. Zeitgleich als Stylist bei Pierre Alexandre in London tätig, übernahm er 1989 den elterlichen Salon mit 15 Mitarbeitern in Oelde/Westfalen. Zunächst als Top-Stylist bei Vidal Sassoon in Hamburg aktiv, eröffnete Frank Brormann nach einigen Jahren seinen zweiten Salon in Oelde. Seitdem verzeichnet er ein kontinuierliches Wachstum seiner Geschäftstätigkeit durch die Eröffnung fünf weiterer Salons mit derzeit ca. 100 Mitarbeitern.

Fünf Jahre lang war Frank Brormann als Wella-Top-Akteur mit eigenen Shows auf nationalen und internationalen Friseurmessen in mehr als 50 Ländern unterwegs und veröffentlichte 2003 sein Buch „Haare gut – alles gut!“

Frank Brormann entwickelte 2005 den 360°-Volumen-Haarschnitt und das dafür optimierte „Curfcut-Profimesser“. Bereits ein Jahr später eröffnete er seinen 360°-Haare Flagship Salon nach den Feng-Shui-Regeln in Oelde, 2007 dann seine Friseurschule „Campus by Frank Brormann“.

Als Art Direktor wurde er vom Dr. Scheller Beauty Center nach Russland geholt und entwickelte ein Jahr später das neue Haarschneide-Tool „Calligraph“.

Die Weltpremiere des „Calligraphy Cut“ fand in Paris auf der IC Mondial Performance im September 2011 statt. Frank Brormann wechselte mit allen Salons und seiner Friseurschule zu L´Oréal und wurde mit dem Innovationspreis „Diamond Ideas“ für New Clients für den Calligraphy-Cut ausgezeichnet.

Inzwischen sind Salons und Friseure von ihm in der Schweiz, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland und Österreich mit „Calligraphy Cut“ lizensiert und ausgebildet. Seit 2015 auch in Kanada und der USA, gekrönt durch eine große Show in NY City im Waldorf Astoria.

2017 launchte Frank Brormann seinen neuen „Calligraph The 21“ mit großer Show auf der TOP Hair International in Düsseldorf. Frank Brormann konnte seine Umsatzzahlen im ersten Quartal dieses Jahres um 30 Prozent steigern. Sein Lebenswerk wurde in 2018 durch die Verleihung des Seifriz-Preises in Stuttgart gekrönt.

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